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Archiv 2025


Klein aber sehr fein

Die Ostsee ist ein europäisches Binnenmeer, das insgesamt nur 412.500 Quadratkilometer groß und bis zu 459 Meter tief ist. Die Ursprungszeit des Baltischen Meers - wie die Ostsee auch genannt wird - liegt etwa 12.000 Jahre zurück, als ein Klimawechsel die letzte Eiszeit auf der Erde herbeiführte. Das Gewässer ist das größte Brackwassermeer der Welt. Auf rund einem Fünftel des Meeresbodens zwischen den Alandinseln sowie Dänemark herrscht ein Sauerstoffmangel, so dass in diesem Bereich nur einige anaerober Organismen und keinerlei Lebewesen existieren. 

Salz geleckt

Zu viel Salz, wie es im Meerwasser vorkommt, verursacht bei Menschen ernsthafte Problemen. Unser Körper versucht nämlich das überschüssige Salz durch Osmose auszugleichen und auszuscheiden. Dadurch wird paradoxerweise der Flüssigkeitsverlust verstärkt. Möwen können hingegen das Meerwasser unbeschadet zu sich nehmen. Das dabei aufgenommene Salz sammeln sie mit Hilfe von Salzdrüsen im Bereich der oberen vorderen Schädelfront und scheiden es über die Nasenlöcher wieder aus.

Engel der Kulturen

Die soziale Skulptur - hier in Dietzenbach fotografiert - steht für Toleranz, interkulturellen Dialog und ein interreligiöses Miteinander der drei Weltreligionen - also dem Christentum, dem Judentum und dem Islam. Der >>Engel der Kulturen symbolisiert laut der beiden Künstler Gregor Merten und Carmen Dietrich den Wunsch nach einem gleichberechtigten, friedlichen Miteinander und setzt ein klares Zeichen gegen Hass und Ausgrenzung. Die Gestaltung des Engels lässt einen Davidstern, einen Halbmond sowie ein Kreuz erkennen, welche die abrahamitischen Religionen repräsentieren und deren Verbundenheit zeigen. Aus der Skulptur lässt sich kein Element herauslösen, ohne dass alle anderen dadurch beschädigt werden würden.

Bildungsinitiative Ferhat Unvar

Vor fünf Jahren wurden bei den rassistischen Anschlägen in Hanau neun junge Menschen ermordet – unter ihnen auch Ferhat Unvar. Noch im selben Jahr rief seine Mutter, Serpil Unvar, die >>Bildungsinitiative Ferhat Unvar e.V. ins Leben. Als symbolisches Gründungsdatum wählte sie den Geburtstag ihres Sohnes. Am 24. November 2025 jährte sich dieser Gründungstag nun zum fünften Mal. Aus diesem Anlass lud die Initiative, die sich durch eine engagierte Bildungsarbeit für eine bessere Zukunft für jungen Menschen einsetzt, zu einem feierlichen Festakt in den Congress Park Hanau ein.

Weltvogelpark Walsrode

Der >>Weltvogelpark Walsrode ist der weltweit größte Vogelpark und gehört zu den zehn artenreichsten Zoos der Welt. Trotz aller Kritik an solchen Einrichtungen war ich dort und habe einige Fotos von den Tieren gemacht. Ich hoffe, dass solche zoologische Einrichtung ihren Bildungsauftrag ernst nehmen und somit die Menschen für die Natur begeistern und sie für die Schutzbedürftigkeit unserer Fauna und Flora sensibilisieren.

Mit Senföl überleben

Bei den Gärtnern sind die Raupen des Kleinen Kohlweißlings nicht besonders beliebt, denn sie haben großen Hunger auf Kreuzblütler, wie Kohl- und andere Gemüsearten. Ein Grund hierfür ist das Senföl, dessen scharfer Duft sie anlockt. Diese Geschmacksvorliebe beschert den Raupen jedoch das Glück, dass sie für Vögel kaum genießbar sind und daher nur selten gefressen werden. Die erwachsene Falter lassen sich hingegen an verschiedenen Pflanzen beim Trinken von Nektar beobachten, wie hier am Lavendel.

Dröhnende Brummer

Die Holzbiene brummt laut, ist aber ein sehr friedfertiges Insekt. Besonders auffällig sind die bläulich schillernden Flügel und der metallisch-schwarz glänzende Panzer. Im Gegensatz zu den Honigbienen, die in Kolonien leben, bauen die rund drei Zentimeter großen Holzbienen ihre Nester einzeln in morschem Holz. Sie bevorzugen dabei abgestorbene Äste, Balken oder Pfähle, die bereits von Pilzen oder anderen Insekten "vorbereitet" wurden. Die Blauschwarze Holzbiene wurde vom >>NABU zur Wildbiene des Jahres 2024 ernannt.

Spendenaktion für eine Blühwiese

Am 7. März 2025 endete meine Ausstellung mit dem Titel "Na|h|tur-Aufnahmen" in der Dietzenbacher Ratsstube mit einer Finissage. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde ein dreiteiliges Fotoensemble mit Sonnenblumen von mir versteigert. Der Erlös in Höhe von 1.800 Euro geht an das Projekt "Anlage einer Blühwiese am Wingertsberg" des Dietzenbacher Naturschutzbundes. Mehr Informationen finden Sie >>hier
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